Geschichte der Orgeln

Etwa um 1725 erhielt die St. Rochus-Kirche eine neue Orgel. Zumindest teilweise wurde dieser Orgelbau durch einen Stifter finanziert, wie noch heute eine Kartusche am Orgelaufbau berichtet (Näheres siehe unter Orgelprospekt).

 

 

Die Orgel mit insgesamt 14 Registern auf zwei Manualen und Pedal wurde vermutlich von dem in Zirndorf lebenden Orgelmacher Johann Ulrich erbaut. Sie verfügte über die folgenden Manuale und Register:

 

 

 

Manual I (Hauptwerk) Manual II (Rückpositiv)
Principal 8' Gedackt 8'
Octav 4' Principal 4'
Quint 3' Octav 2'
Superoctav 2' Kleingedackt 4'
Flöte 4'    
Flöte 8' Pedal  
Gedackt 8' Subbass 16'
Mixtur 4fach   Violonbass 8'

 

 

Im Jahr 1856 wurde im Rahmen einer Reparatur im Manual II das Register Octav 2' zugunsten eines Registers Salicional 8' ersetzt. Der Orgelbauer Johann Michael Bittner aus Nürnberg erhielt für diese Arbeiten 427 Gulden.